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Paperback
96 Seiten
€ 9,80
ISBN
978-3-88190-532-9

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Pressemitteilung


Edition Mundart

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Ulrike Vogel

Mir spare beim Schwätze

Die Karlsruher Autorin Ulrike Vogel, bekannt durch ihre Satiren in den BNN und mit dem Mundartpreis des Arbeitskreises Heimatpflege ausgezeichnet, legt mit „Mir spare beim Schwätze” ihr erstes Buch vor.

Hier hat sie Aufregendes, Geruhsames, Lustiges, nicht so Lustiges, eben alles, was den Alltag auszeichnet, gesammelt und in badische Kurzgeschichten und auch Gedichte verpackt. Der moderne Freizeitstress im Urlaub kommt genauso zum Zug wie genormtes Leben in den eigenen vier Wänden unter Fengshui-Zwang.
Humoristisch überspitzt wird eine Alltagswelt zum Leben erweckt, die den Leser schmunzeln lässt: „Das könnte mir auch passieren ...”

„Alleweil isch’s schon schwer, wenn ma spare will: Esse muss ma, trinke muss ma un alles isch deier. Sogar bei de Liebe gibt’s Probleme, des koscht an Haufe Zeit, wenn ma’s richtig mache will. ’s Oinzige, was noch bleibt, isch unsa Sproch. Do kann ma wirklich viel weglasse – sprachlich eispare sozusage –, ohne dass ma irgenwelche Einbuße hätt. Zum Beispiel oinzelne Buchstabe! Die „e“s müsse mir net ausspreche, den Stimmbandverschleiß kenne mir vermeide. Warum sollt ma bei „Kartoffelsupp“ des „e“ spreche, spätestens beim „p“ weiß jeder, dass was zum esse gmoint isch. Vorher kennt’s noch Kartoffelsucht, Kartoffelsuff odda Kartoffelsumpf heiße, abba dann macht des „p“ alles klar, des „e“ isch unnötig, weil a jeda weiß, dass an Kartoffelsupergau ziemlich unwahrscheinlich isch.“