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Paperback
160 Seiten
13,3 x 21,5 cm
€ 10
ISBN 978-3-88190-396-7

Lindemanns Bibliothek
Band 19


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www.geroldtietz.de


Gerold Tietz

Große Zeiten – Kleines Glück

Gerold Tietz, geb. 1941 in Horka, stammt aus dem Land des Jaroslav Hašek, welches im Lauf der Geschichte periodisch in Vergessenheit zu geraten pflegte und heute gemeinhin unter dem Namen „böhmische Dörfer“ gehandelt wird. Aus den böhmischen geriet er nach der Vertreibung in die bayrischen Wälder. Dort saß er die einklassige katholische Volksschule in St. Wolfgang aus, bevor er unter die Schwaben fiel, wo er auf dem Tuttlinger Gymnasium als „Polack“ geführt wurde. Tietz studierte in Tübingen, Berlin und Paris Geschichte, Französisch und Politik. Gerold Tietz verstarb 2009.

Im Prosaband „Satiralien – Berichte aus Beerdita“ (1989) schreibt der Autor in Satiren zur Lage der Nation gegen die Biedermeierei in Geist und Politik an. In seinem Roman „Böhmische Fuge“ (1997, 2005), der inzwischen in tschechischer Übersetzung erschienen ist, versucht der Autor jenen Ort ausfindig zu machen, an dem Tschechen, Juden und Deutsche friedlich zusammenlebten, bevor nationalistische Brandstifter das Land in Flammen setzten. Der Roman „Große Zeiten – Kleines Glück“ (2005) erzählt die Geschichte einer jungen Pragerin in der Zwischenkriegszeit.

Er nähert sich jener Zeit ohne Vorwürfe und ohne falsche Pathos, stattdessen mit Hilfe von Zeitzeugen und einer beträchtlichen Portion Ironie sowie der kritischen Distanz des Historikers.
Esslinger Zeitung

Tietz erzählt die Geschichte nicht anhand der großen politischen Entwicklung.
Er schildert sie so, wie sie ganz normale Menschen erlebt haben.

Stuttgarter Zeitung

Tietz Romane leben von seinem packenden, lebendigen Erzählstil.
Wendlinger Zeitung

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Böhmische Fuge