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Gisela S. Lange
Flucht
'76
Dresden
– Hannover via Sofia
Von
Dresden nach Hannover via Sofia – Im Sommer 1976 war die Entscheidung
gefallen: Abhauen, fort. Doch in der DDR war schon der Traum davon strafbar
und die Verwirklichung ein lebensgefährliches Unternehmen. Warum
die Ärztin Gisela Lange und ihr Mann die Flucht in die Freiheit wagten
und wie sie ihr Ziel nach 4.000 km Umweg erreichten, davon erzählt
dieses Buch. Im geeinten Europa eine kaum vorstellbare Geschichte und
doch ist dieser Eiserne Vorhang erst 20 Jahre Vergangenheit.
Gisela
S. Lange wuchs in einer christlich geprägten Familie
im Erzgebirge auf. Nach dem Abitur studierte sie Medizin an der Friedrich-Schiller-Universität
Jena und ging dann nach Dresden, wo sie ihre erste Anstellung als Ärztin
antrat. Zusammen mit ihrem Ehemann floh sie im Herbst 1976 aus der DDR
in die Bundesrepublik nach Hannover. Niedersachsen blieb jedoch nur Zwischenstation.
Im folgenden Jahr siedelte die inzwischen dreiköpfige Familie nach
Karlsruhe um. Hier wurden die beiden anderen Töchter geboren. Neben
ihrer Tätigkeit als Augenärztin begann sie zu schreiben. Ihrem
ersten Buch „Das kleine Vögelchen“ (2000) folgten „Die
Frauen von Paphos“ (2002) und „Spaziergänge um den Grünfelder
Park“ (2005).
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