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128 Seiten
Paperback
Format 19 x 12 cm
€ 8,90
ISBN 978-3-88190-370-7

Lindemanns Bibliothek
Band 9


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Gert Füger

Von wo aus die Engel zu hören sind
Gedichte

... heißt Gert Fügers neuer Gedichtband, der von Landschaften, von Glocken, von Tieren, von Musik und von Beziehungen handelt. Immer geht es dabei um die Vernehmbarkeit der Welt, damit sie uns nicht stumm und fremd bleibt.

Fügers Gedichte wollen „schön“ sein. Sie wollen die Welt nicht bloßstellen, sie verhöhnen oder gar einreißen. Sie suchen einen Ausweg aus der Desillusionierung und sind insofern schon auf der Stufe danach, nämlich hin zu einem neuen Einverständnis mit dem Sein. Wahrzunehmen gilt es, was Leben lohnt, was beständig bleibt, um den Blick in die zahlreichen Abgründe um uns herum ertragen zu können. Die 120 Gedichte kann man als Einspruch verstehen: sich nicht damit abzufinden, dass die Entwertung aller Werte das letzte Stadium der Geschichte sein soll. Hier wird das Programm eines Eichendorff mit modernen Mitteln betrieben, nämlich die Welt zum Sprechen, wenn schon nicht zum Singen zu bringen.

Gert Fügers Gedichte betreiben das Geschäft des Lebens, denn sie beschäftigen sich mit den Lebensfragen, die unbeantwortet keine Ruhe geben. Natürlich können sie keine fertigen Antworten bereithalten, aber sie können zeigen, „von wo aus die Engel zu hören sind“.

„In den vorliegenden Gedichten dominiert ein neues Vertrauen in die Lebens-Möglichkeit. Diese sinnhaft und sichtbar werden zu lassen ist Antrieb und Auftrag zugleich für den Lyriker Gert Füger.“

Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann, Literaturwissenschaftler
an der Universität Karlsuhe, in seinem Nachwort