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Marliese Echner-Klingmann Marliese Echner-Klingmann hat als vielfach ausgezeichnete Mundartdichterin den Dialekt ihrer Heimat mit zahlreichen Publikationen und Theaterstücken für nachfolgende Generationen gesichert und durch ihre Erzählungen insbesondere auch den Alltag der „kleinen Leute“ vor dem Vergessen bewahrt. Die Themen, denen sie sich in ihren Geschichten widmet, sind vielfältig und weisen sie aus als eine sensible Beobachterin nicht nur der Natur, sondern auch ihrer Mitmenschen, deren Gedanken, Sehnsüchte und Ängste sie in ihrem eigenen, oft lyrischen Stil treffend zur Sprache bringt. Die
in ihrem neuen Band vorgelegten Dorfgeschichten gelten als besondere Art
von „Heimatliteratur“: hier finden sich Texte sowohl in Schriftdeutsch
als auch in Mundart – eine sehr charakteristische Variante der nördlichen
Kraichgauer Mundart. Und Marliese Echner-Klingmann beherrscht sie, ohne
dass ihre Texte einen musealen Eindruck machen. Einige Gedichte –
eingestreut zwischen den Prosatexten – sind hochsprachlich und mundartlich
nebeneinander abgedruckt. So lassen sich die beiden Sprachformen gut vergleichen.
Marliese Echner-Klingmann „spricht“ eine anschauliche und
wirklichkeitsnahe Sprache, oft mit hintergründigem, selten gepaart
mit bösem Humor. |
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