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Uta Asher „Heimat im Geschriebenen finden“ – so könnte die Überschrift für das Leben von Uta Asher lauten. Die Mutter von Heidelbergs ehemaliger Oberbürgermeisterin Beate Weber legt, gerade 85 geworden, eine Auswahl ihrer Gedichte und Prosastücke in einem stimmungsvollen Band vor. Ashers
Lyrik lebt von leisen Bildern, die den Augenblick einfangen und in ein
fragiles poetisches Netz einweben. Es sind Momente, die entführen
und Geschichten, die berühren. Aus ihnen allen spricht die feste
Überzeugung, das Leben trotz aller Widrigkeiten erfüllt und
lebenswert gestalten zu können und im Leben selbst Heimat zu finden.
Die Sprache der Autorin bleibt trotz oder gerade wegen ihrer Bildhaftigkeit
auf angenehme Weise nüchtern. So gelingt es ihren Gedichten, einen
Raum aufzutun, in dem rationales Denken und emotionales Genießen
gleichermaßen Platz haben. und andre Wesen wissen Uta
Asher wurde 1923 in Nordböhmen geboren. 1945 floh sie
mit ihrer Tochter Beate vor dem Krieg nach Heidelberg, wohin auch ihr
Mann Fritz Asher 1948 aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte.
Die Familie zog zuerst ins Ruhrgebiet, dann nach Ratingen bei Düsseldorf.
Nach dem Tod ihres Mannes kehrte Uta Asher wieder nach Heidelberg zurück,
wo sie heute lebt. |
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