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AMEI Hoffmann
Glanz
und Gloria
Die
Künstlerin AMEI lässt mit ihrer Malerei das Alltägliche
in einem besonderen Licht erscheinen. Ihre Stillleben in Eitemperafarben
bilden vor allem häusliche Gegenstände ab, z.B. verschiedenfarbige
Glasvasen oder Geschirr, die in ein sphärisches Licht getaucht sind.
So wird den wenig beachteten Gegenständen ein Pathos zuteil, der
sie aus ihrer üblichen Rolle hebt.
AMEIs Malerei korrespondiert auch oft mit stofflichen Elementen, indem
sie Tischdecken oder Häkelarbeiten als Malgrund oder collagierte
Applikationen verwendet. Hier kommt ein grundlegender Wesenszug der Neuen
Sachlichkeit, Kunst als Gebrauchskunst vorzustellen, zum Vorschein und
weist AMEI als Vertreterin dieser seit den 1920er-Jahren bestehenden Kunstrichtung
aus. Allerdings überwindet sie die übliche Distanz zum Dargestellten
und setzt auf Identifikation mit ihren Objekten.
AMEI
Hoffmann, geb. 1958, begann ihr Kunststudium 1978 an der
Hochschule für Bildende Kunst in Braunschweig bei Prof. Hermann Albert
und wechselte nach einem Jahr an die Kunstakademie Karlsruhe, wo sie bei
Prof. Gerd van Dülmen und Prof. Markus Lüpertz studierte. Seit
1986 ist sie freischaffende Künstlerin.
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